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Immer wieder werde ich gefragt, wie ich mich denn entspanne. Nun, für mich ist das -oftmals – einfach geworden: Ich klettere ich eine dicke Jacke, mummele mich mit Schal und Mütze ein und steige in die kniehohen Gummistiefel – nicht ohne vorher die warmen Puschen anzuziehen, die die Füße auch in den jetzigen Temperaturen in den kalten Stiefeln warm halten und stapfe samt meiner freundlichen Terrier-Hündin in den Wald… und zwar so lange, bis ich wahrnehme, dass das Grün mir gut tut, die kalte Luft meine Beine kühlt und mein Herz sich fröhlich anfühlt. Und ich tue das oft – präventiv und in akuten „ich brauche jetzt mal eine kleine Auszeit“-Fällen.

Vielleicht ist das nicht der Weg, der für jeden von Euch passt. Und das glaube ich auch, dass es nicht so ist. Aber es ist ein möglicher Weg. Ein anderer ist es, in Ruhe eine Mandarine zu schälen, die weißen Fasern abzupellen und sie dann Stück für Stück -berauscht durch den frisch-herben-jahreszeitlichen Geruch- zu genießen. Egal, was es ist – ich tue es mit vollem Herzen. Und mit einem klaren Fokus: Ich tue es für mich.

Als Kinderwunschlerin hörte ich immer wieder den Tipp: „entspann‘ Dich mal“! Und jedes einzelne Mal habe ich im Inneren eine Grimasse gezogen (so scheußlich, wie ich nur konnte übrigens), weil es so viel leichter gesagt als in dieser alle Lebensbereiche umfassenden Situation wirklich getan ist. Was mir immer geholfen hat, ist, sich auf das zu konzentrieren, was ich ändern kann. Ich habe mich in langen Monaten und über die Jahre immer wieder darin geübt, den Fokus auf das zu richten, was ich in der Hand habe – wo ich selbst dazu beitragen kann, dass etwas klappt. Und dazu gehört für mich auch das Ausschau halten nach dem, was mir im Wald begegnet oder bewusst den Geruch der Mandarine wahr zu nehmen. Und noch vieles mehr – es ist die Achtsamkeit und das „darauf Achten“, was schön und gut ist, das einem (also mir) eine kleine Auszeit schenkt, wenn gerade wieder einmal alles zu viel erscheint.

Heute als Kinderwunsch Coach rate ich meinen Kundinnen auch, sich auf Dinge zu konzentrieren, deren Erfolg sie in der Hand haben. Den Fokus darauf zu richten, was gut ist. Und Ausschau zu halten nach dem, was ihnen gut tut – und sich dem hinzugeben. Wir wissen alle, dass das nicht den sehnlichen Wunsch nach dem Kind erfüllt – aber es ist heilsam und wertvoll für Deine Seele, das zu tun. Deshalb rate ich auch Dir, Dich täglich bewusst darauf auszurichten, was Du erreichen kannst und was Du tun kann, damit es Dir gut geht.

Studien zeigen, dass der mehr oder weniger krampfhafte Versuch, jetzt doch Bitteschön endlich glücklich zu sein, in der Regel eher zum vertieften Unglücklichsein beiträgt – also gänzlich ’nicht hilfreich‘ ist. Wohl ist es aber von Erfolg gekrönt, zu endschleunigen und achtsamer mit sich und der Welt um einen herum umzugehen.

Auch in diesen wüsten Zeiten in der Welt ist genau das – der achtsame Umgang – ein Beitrag, den wir leisten können: Für Frieden in uns, in unserem Inneren. Aber wir können auch ein bißchen für Frieden im Äußeren, in unserem Umfeld, sorgen. Wenn wir uns darauf konzentrieren, dass es uns selbst gut geht und wir Frieden mit uns selbst schließen – auch durch das Fokussieren auf das, was schön ist und uns dankbar machen kann – dann strahlen wir etwas aus, dass nicht nur uns sondern auch unserem Umfeld Ruhe bringt. Und das ist es doch, was entspannt – nicht wahr?! Also, woran kannst Du Dich heute freuen? Was ist heute gut?

PS: Als Kinderwunsch Coach von www.kindersehnsucht.de unterstütze ich Dich gerne auf dem Weg. Lern‘ mich doch einfach in einem 15 Minütigen kostenlosen Telefonat kennen und finde heraus, ob ich Dir helfen kann, ein Stückchen zufriedener und glücklicher zu sein – trotz Deines Kinderwunsches! Melde Dich gerne per Mail an Franziska.Ferber(@)Kindersehnsucht.de – ich freu‘ mich darauf von Dir zu lesen!

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